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CFD-Trading ist eine der beliebtesten Formen des kurzfristigen Handels an den Finanzmärkten. Es verspricht hohe Gewinnchancen, birgt aber auch erhebliche Risiken. In diesem Artikel erfährst du, was CFDs sind, wie sie funktionieren und worauf du als Einsteiger unbedingt achten solltest.

Risikohinweis: CFDs sind komplexe Finanzinstrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit einem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Ein Großteil der Privatanlegerkonten verliert beim Handel mit CFDs Geld. Überlege dir daher genau, ob du verstehst, wie CFDs funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, dieses hohe Risiko einzugehen.

Keine Anlageberatung: Die Inhalte auf FinanzenMitFabio dienen ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken. Sie stellen keine Anlageberatung oder Handelsempfehlung dar. Jede Investition ist mit Risiken verbunden.


Was sind CFDs?

CFD steht für Contract for Difference – auf Deutsch: Differenzkontrakt. Dabei wird nicht der Basiswert selbst (etwa eine Aktie, ein Index oder eine Währung) gekauft, sondern lediglich die Kursbewegung gehandelt.

Beispiel:
Ein Anleger erwartet, dass die Aktie von Unternehmen X im Kurs steigt.
Statt die Aktie direkt zu erwerben, eröffnet er eine CFD-Position auf diese Aktie.
Steigt der Kurs tatsächlich, erhält der Anleger die positive Kursdifferenz als Gewinn.
Fällt der Kurs, entsteht ein entsprechender Verlust.

Der entscheidende Unterschied zum klassischen Wertpapierhandel besteht darin, dass CFDs es ermöglichen, sowohl auf steigende (Long) als auch auf fallende (Short) Kursentwicklungen zu spekulieren – ohne den zugrunde liegenden Vermögenswert zu besitzen.


Hebelwirkung – das Besondere an CFDs

Das Markenzeichen von CFDs ist der Hebel. Schon mit einem kleinen Kapitaleinsatz kannst du große Marktpositionen bewegen.

Beispiel:

  • Du setzt 100 € ein und handelst mit einem Hebel von 1:20.
  • Dadurch kontrollierst du eine Position von 2.000 €.
  • Steigt der Kurs um 1 %, gewinnst du 20 € – das sind 20 % auf dein eingesetztes Kapital.
  • Fällt der Kurs um 1 %, verlierst du ebenfalls 20 €.

Die Hebelwirkung kann also deine Gewinne vervielfachen, aber genauso deine Verluste. Deshalb gilt CFD-Trading als hochriskant und eignet sich nicht für alle Anleger.


Chancen von CFDs

  • CFDs (Contracts for Difference) ermöglichen den Handel mit einer breiten Palette von Anlageklassen – darunter Aktien, Indizes, Rohstoffe, Devisen und Kryptowährungen – über eine zentrale Handelsplattform.
  • Ein wesentlicher Vorteil liegt im geringen Kapitaleinsatz: Durch den Einsatz von Hebeln können bereits kleine Beträge eine größere Marktposition abbilden. Das erlaubt es Anlegerinnen und Anlegern, ihr Kapital effizient einzusetzen, erhöht jedoch gleichzeitig das Verlustrisiko.
  • CFDs bieten zudem die Möglichkeit, sowohl von steigenden (Long) als auch von fallenden (Short) Kursbewegungen zu profitieren. Dadurch lassen sich unterschiedliche Marktsituationen aktiv handeln, was insbesondere für erfahrene Trader strategische Flexibilität bedeutet.

Risiken von CFDs

  • Schnelle Verluste: Hebelwirkung verstärkt nicht nur Gewinne, sondern auch Verluste.
  • Komplexität: CFDs sind für Einsteiger schwer zu durchschauen.
  • Emittentenrisiko: Du handelst über den Broker, nicht direkt an der Börse.


CFD-Trading bei XTB

Ein bekannter Broker für CFDs ist XTB. Hier kannst du CFDs auf Aktien, Indizes, Rohstoffe und Währungen handeln. Besonders für Einsteiger hilfreich ist die kostenlose xStation 5 Plattform, die übersichtlich gestaltet ist und viele Lernressourcen bietet.

👉 Hinweis: Ich bin Affiliate-Partner von XTB. Solltest du dich über meine Links registrieren, erhalte ich eine Provision. Für dich entstehen dabei keine Mehrkosten – du unterstützt lediglich meine Arbeit auf FinanzenMitFabio.

(Risikohinweis: 71% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter)


Fazit

CFDs sind ein spannendes Instrument, um an Kursbewegungen teilzunehmen – mit der Chance auf hohe Gewinne, aber auch mit erheblichen Risiken. Wer sich für CFDs interessiert, sollte sich der Hebelwirkung bewusst sein, klein anfangen und sich gründlich informieren.

Gerade für Einsteiger gilt: Erst lernen, dann handeln – und niemals mehr Geld riskieren, als du bereit bist zu verlieren.

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Investieren

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